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Das kostenlose Girokonto bietet viel Sparpotenzial

Baufinanzierung

Viele Bankkunden zahlen für ihre Girokonten Gebühren, die sie sich sparen können: Monatliche Grundgebühren für Kontoauszüge und für Belege am Bankautomaten. Wer mehr als 80 Euro im Jahr fürs Konto ausgibt, sollten sich Gedanken über einen Wechsel machen: Viele Banken bieten mittlerweile kostenlose Girokonten an, die sich unterm Strich für den Kunden lohnen können. Doch worauf ist bei einem Girokontenwechsel zu achten, damit der Schritt sich auch lohnt?
Wer ein kostenloses Girokonto eröffnet, sollte zunächst auf die Bedingungen achten, an die das Angebot geknüpft ist. Denn die meisten Banken bieten Konten erst gebührenfrei an, wenn der Inhaber einen bestimmten monatlichen Geldeingang oder Kontostand nicht unterschreitet. Wer es sich ersparen möchte, ständig überprüfen zu müssen, ob er über genug Guthaben verfügt, sollte besser ein Konto wählen, das er kostenfrei nutzen kann, ohne bestimmte Auflagen zu erfüllen.
Außerdem sollte sich der Verbraucher im Vorfeld überlegen, welche Kontoform die Beste für ihn ist. Bei einigen Banken kann der Kunde entscheiden, ob er ein Online- oder ein herkömmliches Konto eröffnen möchte. Zwischen den Banken gilt generell: Online-Anbieter sind günstiger als Filialbanken, da sie niedrigere Verwaltungskosten haben.
Wer sich für ein kostenloses Girokonto entscheidet, sollte auch nicht versäumen zu überprüfen, wo die Auszahlung von Bargeld möglich ist. Falls er auf fremde Geldautomaten zurückgreifen muss, lohnt es sich zu kontrollieren, welche zusätzlichen Gebühren er dafür zahlt - diese können nämlich bis zu 7,50 Euro pro Nutzung betragen. Hebt der Kunde regelmäßig an fremden Automaten Geld ab, kann für ihn so das „kostenlose“ Konto zu einem teuren Vergnügen werden. Wer deutschlandweit Geld ohne Gebühren abheben möchte, kann eine Bank wählen, die ein dichtes Filialnetz unterhält, wie zum Beispiel eine Sparkasse oder Volksbank.
Ein weiteres Auswahlkriterium sollte die Zinshöhe für den Dispokredit sein. Das gilt insbesondere für denjenigen, der sein Konto gern mal überzieht. Dispokredite sind mit Zinsen bis zu 18 Prozent sehr teuer und sind somit einen wesentlicher Kostenfaktor. Deshalb kann es sich lohnen, sich für eine Bank zu entscheiden, die einen günstigen Sollzins anbietet.
Mit dem Kontowechsel muss sich der Kunde darüber hinaus um weitere Dinge kümmern: Er muss etwa die laufenden Daueraufträge auf das aktuelle Konto umstellen und Arbeitgeber und Versicherungen die neue Kontoverbindung übermitteln. Tipp: Einige Banken bieten für ihre Kunden den Service an, einen Teil der Kontenumstellung zu übernehmen. Sie lösen im Auftrag des Kunden das alte Konto auf, ziehen das Guthaben ein und übernehmen die eingerichteten Daueraufträge.
Ein kostenloses Girokonto erhält zudem nicht jeder, der gern eines hätte. Selbstständige und Arbeitslose sind zum Beispiel von diesem Angebot ausgeschlossen und müssen immer Kontoführungsgebühren zahlen. Doch auch sie haben Möglichkeiten, Kosten zu sparen. So können sie darauf achten, Überweisungen nicht per Beleg, sondern stets am Bankterminal zu machen. Außerdem sollten sie regelmäßig ihre Kontoauszüge auszudrucken; Banken lassen sich nämlich auch zugeschickte Kontoauszüge einer zusätzlichen Gebühr bezahlen. Um unnötige Ausgaben zu vermeiden, lohnt es sich anhand der Kontoauszüge hin und wieder die Gesamtkosten fürs Konto auszurechnen und unnötige Gebühren aufzuspüren.
Quelle: kreditaktuell.com